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Im Zuge einer vierwöchigen Reise nach Kenia und Uganda wurden  Fledermauslautaufnahmen an verschiedenen Standorten im Januar und Februar 2017 durchgeführt.

Pro Messnacht konnten zwischen 6 und 410 Einzelaufzeichnungen registriert werden. Ungewöhnlich ist, dass es sich bei dem Standort mit den meisten Aufzeichnungen um ein von Bäumen umgebenen Areal handelt.

Auf den Hängen des 4.321m hohen Mount Elgons wurden sowohl auf der kenianischen Seite (Kitale), als auch auf der ugandischen Seite (Mbale) Aufnahmen erfasst. Es stellte sich heraus, dass im tropischen Klimas Ostugandas (auf ca. 1.150m) deutlich weniger Aktivität festzustellen war, als im eher mediteranen Klima Westkenias auf ca. 1.800m. Jedoch konnten in Uganda Flughunde visuell gesichtet werden. Die meisten Flughundarten nutzen keine Echoortung und werden deshalb vom Batcorder nicht erfasst. Darüberhinaus wurden Messungen in North-Kingangop auf ca. 2.350m durchgeführt.

Darüber hinaus wurden Aufnahmen in einer Höhle erfasst. Anhand von Temperaturmessungen wurde belegt, dass in der Nalumbahöhle (Uganda) nachts die Temperatur nicht so tief absinkt, wie im Freien.

Die Aufnahmen sollen nun näher untersucht werden. Sobald weitere Kenntnisse zu den vorkommenden Fledermausfamilien und -arten vorliegen, werden wir diese bekannt geben.

Stefan Rösch

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Übersicht Fledermauslautaufnahmen